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Natasza deddner

Konzeptkünstlerin

 

 

"pieces of one" setzt sich mit den Fragmentierungen und Disparitäten in unserer Gesellschaft auseinander. Durch eine Kombination aus visueller Kunst, Installationen und performativen Elementen wird die Zersplitterung sozialer Strukturen und die daraus resultierenden Herausforderungen eindrucksvoll dargestellt. Das Projekt beleuchtet Themen wie soziale Ungleichheit, politische Polarisierung und die oft unzureichende Reaktion institutioneller Akteure auf diese Probleme.

Die Idee zum Projekt  entsprang meinem Grundansatz, dass alle Menschen gleichwertig sind. Durch meinen Migrationshintergrund hat sich die Frage nach meiner Identität für mich, über die bis jetzt in Deutschland gelebten Jahre, schon immer gestellt. Die Problematik der eigenen Identität und der Suche nach ihr wird durch Fremdenfeindlichkeit verstärkt. Nach wie vor herrscht in Deutschland und dem europäischen Ausland latenter und zunehmend offener Rassismus. Daraus resultierend suchte ich einen Weg dagegen zu steuern. Aus meiner Sicht ist die Kunst ein wesentlicher Faktor als Beitrag zur gesellschaftlicher Sensibilisierung, vorausgesetzt das Zusammenspiel der unterschiedlichen künstlerischen Medien für viele Menschen einen problemlosen Zugang darstellt, ohne ihren Anspruch zu verlieren.

 

 

pieces of one #0 Identität

In dem Spannungsfeld zwischen kultureller Vielfalt und gesellschaftlicher Engstirnigkeit manifestiert sich ein künstlerischer Prozess, der die Fragmentierung des Selbst als schöpferische Kraft begreift

Natasza Deddner

 

   © Zbigniew Bajek, Natasza Deddner

 

Zbigniew Bajek • Jörg Ulrich Krah • Max Deddner • Orhan Çalışır • Natalia Neumann • Alma Portič


BV Galerie in Klagenfurt 

gefördert durch